soulfire DNA – Teil 1: Liebe ist das Größte.

Im ersten Artikel in der angekündigten Reihe über die Kernwerte des soulfire-Projekts geht es um Liebe. Liebe ist der Startpunkt, der Weg und das große Ziel:

„Ohne die Liebe sind alle Gaben und die Kraft des Heiligen Geistes bedeutungs- und wertlos.

„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.“ (1.Kor.13,1)

Paulus spricht davon, dass es Menschen gibt, die das Reden in Zungen als primären Beweis für die Erfüllung oder die Taufe mit dem Heiligen Geist halten. Wenn aber dieselben Menschen keine Liebe haben, dann ist ihr Reden in Zungen genauso wenig aussagekräftig wie das Geräusch, das entsteht, wenn man auf eine Zimbel oder eine Triangel schlägt. Es ist Zeichen und Beweis für gar nichts. Es mag als primäres Beweismittel für die Gegenwart des Geistes hochgehalten werden, aber ohne Liebe beweist es gar nichts. Es ist ein Geräusch wie bei einem tönenden Erz oder einer klingenden Zimbel, ist aber kein wirklicher Beweis. All unsere lehrmäßige Rechtgläubigkeit und unser Verständnis der Schrift haben ohne die Liebe keinen Wert. Auch mein Wissen um die großen Geheimnisse der Person Gottes, die Souveränität Gottes oder die Verantwortlichkeit des Menschen ist wertlos, wenn ich keine Liebe habe. Die ganze Reinheit der Lehre nützt mir nichts, wenn ich nur die Aufmerksamkeit von Menschen haben und dafür sorgen will, dass sie meine Sicht der Dinge übernehmen. Ohne Liebe ist alles wertlos.

„Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, die richtige Einstellung zu haben, als die richtigen Antworten.“

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, die richtige Einstellung zu haben, als die richtigen Antworten. Wenn meine Antworten falsch sind, kann Gott sie durch die Offenbarung seiner Wahrheit in einem Moment verändern. Aber oftmals dauert es ein ganzes Leben, eine Einstellung zu verändern. Besser wir haben die richtige Einstellung und die falschen Antworten, als die richtigen Antworten und die falsche Einstellung. Daran solltest du denken, wenn du das nächste Mal mit jemandem über irgendeinen lehrmäßigen Standpunkt oder eine Frage streitest. Gottes vorrangiger Wunsch ist es, dass wir seine Liebe erfahren und sie dann mit anderen teilen.

Jesus sagte: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.“ (Joh.13,34). Das ist ein großer Auftrag. Dann sagte er: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.“ (Joh.14,21). Johannes schrieb: „Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat.“ (1.Joh.4,20). Und er fragte: „… wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?“ (1.Joh.3,17). Johannes spricht in seinem ersten Brief recht ausführlich über das Einhalten von Gottes Geboten. Aber welches Gebot haben wir von Gott gehört? Das Gebot, uns untereinander zu lieben.

„Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat.“ (1.Joh.4,20)

(…) Wie oft lesen wir in der Bibel, dass Jesus von Mitgefühl bewegt war, als er die Nöte der Menschen sah? Er verstand die Bedürfnisse. Er brauchte niemanden, der ihn informierte, weil er wusste, wie es in den Menschen aussah. Das lag an seinem Mitgefühl. Wir müssen auch versuchen, verständnisvoll zu sein. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe.“ (Joh.15,16). Die Frucht des Geistes ist Liebe. Er hat dich erwählt, damit du diese Frucht hervorbringst. In Joh.13,34, erklärt er, nachdem er seine Jünger aufgefordert hat, sich untereinander zu lieben wie er sie geliebt hatte: „Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet. Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!“ (Joh.15,8-9). Es ist offensichtlich, dass die Liebe das Wichtigste ist.“

(Chuck Smith, Auszug aus Kapitel 10 aus ‚Die Merkmale einer Calvary Chapel‘; Downloadseite)

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