Wie soll ich dich empfangen?

Einer der traditionellen Texte zum ersten Adventssonntag (Markus 11,1-11) erzählt die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem. Der Hymnendichter und Mönch Andreas von Kreta (660-740) schrieb dazu diese Worte:     Christus kommt, um freiwillig den Weg nach Jerusalem anzutreten. Er ist für uns vom Himmel herab gestiegen, um uns, die wir tief am Boden

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Ein Nachwort (What Would Jesus Pray, Teil 6)

Die Idee hinter dieser kleinen Serie war es, uns von Athanasius, Luther und Calvin, von Bonhoeffer, Peterson und Wright an die Hand nehmen zu lassen, um einen Zugang zu den Psalmen zu finden. Nicht nur intellektuell, sondern vor Allem auch praktisch. „What Would Jesus Pray“ endet deswegen mit einem Aufruf des britischen Theologen N. T.

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Fasten: der Verlockung widerstehen (Erfahrungsbericht von Annika)

Die Fastenzeit kam wieder schneller als erwartet. Genau zu Beginn meines Nachtdienstturnus im Krankenhaus, auf den meine Klausurwoche folgte. Dieses Jahr verzichte ich auf Naschkram – süß und salzig. Sowie Facebook. Den Verzicht auf Facebook merke ich nach ein paar Tagen schon nicht mehr. Bei Schokolade und Co sieht das ganz anders aus. Gerade im

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„Kunst ist Liturgie“ – Warum wir Künstler brauchen.

Vor kurzem sah ich in einer Kölner U-Bahn-Station ein Werbeplakat für die Jahresausstellung des Museum Kolumba Köln unter dem Thema „Art is Liturgy“ (Kunst ist Liturgie). Dazu bemerkte der Hauptkünstler der Ausstellung Paul Thek (1933-1988): „Kunst ist Liturgie; und wenn das Publikum auf den heiligen Charakter der Symbole reagiert, dann hoffe ich, dass ich mein

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Warum eine neue Gemeinde in der Kölner Innenstadt?

Warum gründen wir in der Kölner Innenstadt eine weitere christliche Gemeinde? Gibt es nicht schon genug Kirchen in Köln? In der Innenstadt allein gibt es natürlich den Dom als architektonisches Herz der Stadt, die 12 romanischen Altstadtkirchen, fünf evangelische Kirchen und vier evangelische Freikirchen. Das sind insgesamt 22 Kirchen für über 130.000 Innenstadtbewohner. Bei unseren

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Eine Vision für praktische Nächstenliebe (Teil 2)

„Gottes Methode ist der Mensch.“ (Unbekannt) Mensch Sein bedeutet, Bedürfnisse und Einschränkungen zu haben. Deswegen brauchen wir einander. Als Menschen sind wir von Natur aus ein nicht zu entwirrendes Knäuel von unterschiedlichen Nöten. Dazu kommen die durch den Sündenfall hervorgerufenen Nöte: Wir brauchen Heilung und Vergebung. Als Christen glauben wir an einen Gott, der ein

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Eine Vision für praktische Nächstenliebe (Teil 1)

„Wir bekennen uns zum Christentum. Wir behaupten von uns, Nachfolger Jesu zu sein, und nach dem Evangelium zu leben. Wir haben Bibeln in unseren Häusern. Deswegen wollen wir uns nicht so verhalten, als hätten wir noch nie eine Bibel gesehen, als würden wir den christlichen Glauben nicht kennen, oder wüssten nicht, was für eine Religion

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Eine Vision für interkulturelle Versöhnung

„Ich war ein Ausländer  bei euch, und ihr habt mich aufgenommen.“ (Jesus in Matthäus 25,35) Deutschland ist Einwanderungsland – das ist erst einmal eine Tatsache. Jeder fünfte Bundesbürger hat seine Wurzeln im Ausland. In Köln ist es fast jeder Dritte. In der Gesellschaft gibt es zwei Reaktionen darauf: die eine Seite fühlt sich bedroht. Meiner

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