Vision

 

Kirchenferne erreichen – Wir wollen eine Kirche für Menschen sein, die eigentlich nicht in eine Kirche gehen würden. Uns liegen besonders die Menschen am Herzen, die mit Glaube und Kirche wenig Gutes verbinden, und ein hohes Maß an Skepsis und Zweifel mitbringen. Die Menschen, denen wir besonders den christlichen Glauben vermitteln möchten, sind vor Allem in der Stadt zu finden. Sie sind häufig a) post-modern (radikal individualistisch, relativistisch, pragmatistisch und experimentalistisch), b) post-christlich (skeptisch, anti-dogmatisch), und/oder c) post-materiell (idealistisch in Fragen der Weltanschauung, Politik und Ethik, z. B. Ökologie, Emanzipation, etc.). In Köln finden sich diese Menschen vor Allem in der Innenstadt (Altstadt, Neustadt und Deutz), sowie in Ehrenfeld und Nippes.

Kultur, Kunst und Musik betonen – Wenn wir unsere Mitmenschen lieben und verstehen wollen, muss uns auch ihre Kunst interessieren. Außerdem bietet der christliche Glaube eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration für Musiker und Künstler. Wir möchten nicht nur Kunst-Konsumenten, sondern auch Kunst- Schaffende und Teil des kulturellen Lebens der Stadt sein. Dazu gehört das Veranstalten und der Besuch von kulturellen Veranstaltungen, sowie die Integration von Kunst in Gottesdienste und das Gemeindeleben.

Interkulturelle Versöhnung bewirken – Als Christen möchten wir Friedensstifter zwischen den Kulturen sein. Wir sehen in der christlichen Botschaft die einzig wirklich wirksame vereinende Kraft. Als Gemeinde wünschen wir uns eine Atmosphäre, in der sich alle Kulturen wertgeschätzt und angenommen fühlen. Durch das Vermitteln von Wissen und Erfahrungen möchten wir Vorurteile abbauen und Menschen zusammenbringen. Wir glauben, dass das Evangelium alle Trennwände eingerissen hat, und lehnen ein ethnozentrisches Weltbild ab.

Nöten begegnen – Nöte zu lindern gehört zum Grundauftrag der christlichen Kirche. Die Bibel macht klar, dass ein bloßes Wort-Zeugnis nicht nur unvollständig, sondern falsch ist. Das Evangelium muss mit Worten und Taten bezeugt werden. Das gilt für den einzelnen Christen genauso wie für die Gemeinde.Das Neue Testament hält uns dazu an, sich zuerst um die Bedürftigen innerhalb der Gemeinschaft zu kümmern. Darüber hinaus wollen wir aber mit dem was wir zu geben haben, den notleidenden Menschen in unserer Stadt dienen. Um das gewährleisten zu können, richten wir ein Diakonat ein.

Muttergemeinde sein – Unser Ziel ist nicht bloß der Aufbau einer einzigen Gemeinde, sondern wir haben eine Gemeindegründungsbewegung im Blick. Deswegen zielen wir darauf ab, alle 3-5 Jahre eine selbständige Tochtergemeinde zu gründen. Wenn jede gegründete Gemeinde das Selbe Ziel verfolgt, wird eine Multiplikation (die wir als biblisches Prinzip sehen) stattfinden. Auf diesem Weg kann Jesus in der Stadt Köln noch vollständiger repräsentiert werden.